Konflikte sind menschlich und treten in allen sozialen Situationen auf – auch in der Arbeitswelt. Lange Zeit wurde dieses Faktum weder wirtschaftswissenschaftlich noch rein unternehmenspraktisch angemessen behandelt. Heute jedoch ist bekannt, dass eine gute Unternehmensführung immer Konfliktmanagement beinhaltet: Nur, wer Konflikte anerkennt und löst, kann sein Personal nachhaltig führen – und so den Output steigern. Wesentlich dabei ist der Umstand, dass die Mitarbeitenden als wertvollste Ressourcen des Unternehmens gesehen und entsprechend behandelt werden: Konflikte hindern sie daran, motiviert zu arbeiten und ihr ganzes Potential zu entfalten – was auch für das Unternehmen schädlich ist. Ein gelungenes Konfliktmanagement sorgt damit nicht nur für eine gute Stimmung im Team, sondern fördert auch die Leistung. Besonders effizient sind Konfliktlösungen durch externe Mediation, die neutral und nicht selbst in die Teamdynamik involviert ist.

Grund 1: Mitarbeitende als wertvolle Ressourcen

Zugrunde liegt einer solchen Betrachtungsweise ein bestimmtes Verständnis der Mitarbeitenden im Unternehmen: Sie sind keine Verschleißteile, sondern die wichtigsten Ressourcen. Das bedeutet auch, dass sich Investitionen zeitlicher wie finanzieller Art lohnen: Blühen die Mitarbeitenden auf, geht es auch dem Unternehmen gut. Anders als die meisten anderen Unternehmensressourcen erfordern Mitarbeitende jedoch viel Aufmerksamkeit. Um gute Leistungen bringen zu können, müssen sie sich im Unternehmen wohlfühlen – und dazu ist mehr nötig als ein sicherer Job und eine adäquate Bezahlung.

In Zeiten, in denen immer mehr Menschen nach subjektiv sinnvollen Tätigkeiten streben, Work-Life-Balance ernst nehmen und ihrem eigenen Befinden Beachtung schenken, sind sog. weiche Faktoren von großer Bedeutung: Flache Hierarchien, Gleitzeit und vor allem ein gutes Auskommen mit Kolleg:innen wie Vorgesetzten ist für viele Arbeitnehmende heute unverzichtbar.

Grund 2: Konflikte schränken Leistung ein

Vor diesem Hintergrund ist leicht verständlich, dass Konflikte aus Unternehmenssicht ernst zu nehmen sind: Sie beeinträchtigen die Mitarbeitenden in ihrer Leistungsfähigkeit, die wesentlich abhängig ist von den genannten Faktoren. Auch bei einem anhaltenden Streit zwischen zwei Teammitgliedern handelt es sich daher nicht um eine Privatangelegenheit: Die Unternehmensinteressen sind direkt berührt, da die Leistungsfähigkeit sowohl der einzelnen Mitarbeitenden als auch des Teams, dem sie angehören, gefährdet ist.

Das gilt im Übrigen nicht ausschließlich kurz-, sondern auch langfristig. So ist Stress am Arbeitsplatz ein wesentlicher Risikofaktor für diverse psychische wie körperliche Erkrankungen. Letztlich stellen Konflikte im Team daher ein deutliches Risiko für das Unternehmen dar – und sollten gelöst oder besser noch verhindert werden.

Grund 3: Konflikte schaden dem Image

Ein weiterer Grund für die Implementierung eines guten Konfliktmanagements besteht darin, dass schwelende Konflikte dem Image des Unternehmens schaden können: Merken Bewerber:innen, dass die Stimmung im Team schlecht ist, werden sie sich eher für ein anderes Unternehmen entscheiden. Schlechte Bewertungen auf Jobportalen und ähnliches negatives Feedback tragen ebenfalls dazu bei, das Unternehmen als Arbeitgeber zu diskreditieren. So können anfangs harmlose Streitigkeiten schnell große Kreise ziehen und langfristig Schaden anrichten.

Wie funktioniert das Konfliktmanagement im Team?

Die erste Aufgabe im Rahmen des Konfliktmanagements besteht darin, den bestehenden Konflikt zu analysieren: Um welche Art Konflikt handelt es sich? Welche Interessen sind berührt? Welche Lösungen werden angestrebt? Claus Nowak unterscheidet diesbezüglich Interessenkonflikte, Positionskämpfe und Systemveränderungskonflikte. Häufig sind Konflikte nach einiger Zeit derart festgefahren, dass die Beteiligten (ebenso wie die Teamleitenden) keinen Überblick mehr über sie haben: Wer eigentlich aus welchem Grund wofür streitet, kann aus der Innenperspektive kaum noch ermittelt werden – sodass eine Lösung in weite Ferne rückt. Externe Mediator:innen hingegen überzeugen mit Neutralität und einem sachlichen Blick. Sind die Konfliktlinien erst einmal offengelegt, Ziele und Forderungen formuliert und Verhandlungsregeln definiert worden, lässt sich der Streit meist leicht beilegen. Doch auch hierzu bedarf es bestimmter Methoden und klarer Zielvereinbarungen. Aus den genannten Gründen bietet sich eine professionelle Mediation an.

Ganz ähnlich funktioniert ein präventives Konfliktmanagement. Hier steht der Erwerb von Reflexions-, Sozial- und Gesprächskompetenz im Vordergrund: Workshops, Schulungen, aber auch Coachings nehmen eine zentrale Rolle ein und helfen dabei, die Mitarbeitenden in die Lage zu versetzen, eigene Bedürfnisse zu erkennen, zu kommunizieren und im Team zu verhandeln. Die Wahrscheinlichkeit künftiger Konflikte, die den Unternehmenserfolg beeinträchtigen, sinkt damit deutlich.

SERVICES

Lassen Sie uns zusammenarbeiten!

3 gute Gründe für Konfliktmanagement in Teams 1

Business Coaching

Für Unternehmer/innen, Führungskräfte und Mitarbeiter/innen!

Lassen Sie uns Ihre Zufriedenheit und die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter steigern. 

3 gute Gründe für Konfliktmanagement in Teams 2

Seminare/ Workshops

Entwickeln Sie das Potenzial Ihrer Mitarbeiter weiter. Wecken Sie neue Motivation und stärken Sie Ihr Team. 

Gerne erstelle ich Ihnen Seminare und Workshops nach Ihren Wünschen.

3 gute Gründe für Konfliktmanagement in Teams 3

Onlinekurse

E-Learning plus individuelles 1:1-Coaching, je nach Paket und Thema.

Die Teilnehmer lernen, wie und wo es ihnen passt. Sie setzen inhaltliche Schwerpunkte und holen damit das Optimum für sich heraus. Es wird zeit- und ortsunabhängig gelernt und somit weltweit verfügbar.

Es gibt natürlich keinen SPAM.